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Die Geschichte Sardiniens

Montag, 26. März 2007

Sardinien ist die zweitgrösste Insel im Mittelmeer und eine bei Touristen sehr beliebte Region. Nur wenige wissen jedoch etwas über die Geschichte dieser Region.
Im Laufe der Jahre gab es auf Sardinien zahlreiche Völker. Auch wenn die Volksgruppen sich kulturell vereinigt haben, blieben sie politisch getrennt.
Es wird vermutet dass die ersten Menschen die sich im nördlichen Teil Sardiniens niedergelassen haben, aus Etrurien stammten. Die ersten Einwohner Sardiniens kamen wahrscheinlich aus der heutiger Toskana. Während der südliche Teil der Insel wurde von Afrikaner bevölkert wurde, wurde der westliche Teil von Bewohnern der Balearen besiedelt.
Die Bevölkerung Sardiniens lebte anfangs in kleinen Hütten mit Strohdächer, die kleine Hüttendörfer bildeten.
Um das Jahr 1500 v. Chr. fingen die Bewohner an Unterkünfte aus Stein zu fertigen. Heute findet man auf der Insel um die 7000 Dörfer mit Unterkünfte aus Stein. Diese werden heute Nuraghen genannt.
Um das Jahr 1000 v.Chr. entstanden an der Küste Sardiniens entlang verschiedene Handelsstätten der Phönizier. Die Phönizier gründeten mit der Zeit eigene Dörfer an der Küste und brachten und handelten verschiedene Waren auf der Insel. Mit der Zeit eroberten die Phönizier mit Hilfe der Karthager fast ganz Sardinien. Um das Jahr 238 v.Chr wurden aber die Karthager von den Römern im ersten Punischen Krieg besiegt und die Insel wurde zu einer römischen Provinz.
450 n.Chr wurden die Küstenstädte Sardinies von Vandalen besetzt. 100 Jahre später wurde die Insel durch den Sieg des Kaisers Justiniaus byzantinisch.
Heute ist die Insel ein sehr beliebtes Urlaubsziel mit zahlreichen Attraktivitäten und Kulturangeboten.